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Die goldenen Zeiten der tschechischen Wirtschaft retten die Haushalte

Nach einem langen Aufschwung der tschechischen Wirtschaft kommt es zu einer Abbremsung der wirtschaftlichen Leistung. Die wird immer mehr von den Menschen und deren Einkäufe gerettet.

Eine Möglichkeit, wie man das Bruttoinlandsprodukt (BIP) berechnen kann, ist die Gesamtsumme aller Ausgaben. Auf eine „Quittung“ kommen dann Firmeninvestitionen, Regierungsausgaben, Ausgaben der Haushalte und der Unterschied zwischen dem Wert der exportierten und importierten Ware.

Das Ergebnis hat das Tschechische Statistische Amt am Freitag veröffentlicht. Aus den Zahlen ergibt sich eine Überraschung: die Ausgaben der Haushalte beteiligen sich an dem Wirtschaftswachstum mit mehr als einer Drittel. Im Vorjahr waren es nur 20 %, für das kommende Jahr 2007 erwartet man, dass der Anteil bis zu 40 % steigt.

Wachstum des BIPs in Mitteleuropa:

* Slowakei: 6,6 % * Tschechien: 6,2 % * Polen: 5,6 % * Ungarn: 3,9 % * Österreich: 3,1 % * Deutschland: 2,4 %

Damit ändert sich grundsätzlich die Art, in der die Tschechische Republik wächst. Bisher waren es die großen Investitionen, Regierungsausgaben und der Außenhandel, die das Wachstum gezogen haben, ab jetzt ist es die Einkaufslust der Haushalte.

Die Menschen sparen weniger und geben lieber ihr Geld aus. Das hat die erhöhte Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen zufolge und das verursacht das Wachstum des ganzen Produktionsvolumens der Wirtschaft, d. h. des BIPs.

„Eine schnellere Entwicklung des Verbrauches der Haushalte wird durch die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verursacht, also durch zunehmende Einkommen der Haushalte,“ beschreibt Richard Hindls, der Rektor der Wirtschaftsuniversität in Prag, den wichtigsten Faktor des Wachstums.

Es wachsen dauern die Schulden der Haushalte, wobei es zu erreichen der 1 Billion Kronen (ca. 35,7 Milliarden EUR) nur wenig bleibt. Die Schulden der tschechischen Einwohner haben sich um 120 Milliarden Kronen (ca. 4,3 Milliarden EUR) im letzten Jahr erhöht.

Die Tschechische Republik muss sich auf eine Wachstumsverlangsamung und eine Wirtschaftsabschwächung vorbereiten. Tschechien zählt nicht mehr zu den Besten in der Region, da die Slowakei mit ihrer Wachstumsrate von 6,7 % den ersten Platz belegt hat. Für dieses Jahr schätzen die Ökonomen das Wachstum noch auf 6 %, im folgenden Jahr zeigt sich aber die Verlangsamung der ganzen Weltwirtschaft. Schätzungsweise bleibt Tschechien aber immer auf dem 5% Wachstum.

Quelle: www.aktualne.cz

Autor: Datum der letzten Änderung: 7.4.2017

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