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2017 war sehr erfolgreich für die tschechische Spielzeugindustrie

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Die Spielzeugindustrie Tschechiens konnte 2017 ein sehr gutes Jahr verzeichnen, insgesamt wurde ein Umsatz von mehr als 9,2 Mrd. CZK (ca. 360 Mio. €) generiert. Hierbei wurde ein Drittel des Umsatzes von tschechischen Herstellern erwirtschaftet, während zwei Drittel an die ausländischen Firmen Lego, Playmobil, Ravensburger und Simba gingen.

Die 280 tschechischen Spielzeugunternehmen haben im letzten Jahr ihre Produktion um 9 Prozent erhöht, 2017 war für die gesamte Branche das erfolgreichste Jahr seit fast 10 Jahren. Laut Jiří Šťastný, dem stellvertretenden Vorsitzenden der tschechischen Vereinigung für Spielzeuge und Spiele, hänge die gute Entwicklung eng mit der sehr guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Tschechiens zusammen. Die tschechischen Bürger haben 2017 etwa 6,8 Mrd. CZK (ca. 270 Mio. €) für Spielwaren ausgegeben, das ist der höchste Wert, der jemals in der Branche erzielt wurde. Ebenfalls konnten die tschechischen Hersteller ihren Export erhöhen, es wurde ein Umsatz von mehr als 2 Mrd. CZK (ca. 80 Mio. €) erwirtschaftet. Der Verkauf der Spielwaren über das Internet stieg 2017 um 12 %, besonders beliebt im letzten Jahr war der sogenannte „Fidget Spinner“. Die Spielzeugindustrie beschäftigt hierzulande mehr als 3.500 Angestellte, die insbesondere Holzwaren und Plüschtiere fertigen. Des Weiteren gibt es viele Unternehmen im Bereich Plastik- und Metallspielzeug.

Der größte heimische Spielzeughersteller ist die Firma Dino Toys, das Unternehmen aus Mittelböhmen stellt vor allem Brettspiele, Puzzles und Spielkarten her. Der Hersteller ist 2017 mit der Übernahme der Spielzeugfirma Topa weiter gewachsen. Im Jahr 2018 soll ein Umsatz von ca. 150 Mio. CZK (etwa 6 Mio. €) erzielt werden. Im Bereich Export gehören die Firmen ABAfactory, Abrex, BD tova Brno und Detoa Albrechtice zu den größten heimischen Herstellern.

Quelle: Vereinigung für Spielzeug und Spiele

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Autor: Datum der letzten Änderung: 4.6.2018

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