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Tschechiens Wirtschaft wird 2017 um 4,3% steigen

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Das Wirtschaftswachstum in Tschechien kennt kein Limit, schon das zweite mal dieses Jahr wurde die Prognose (für 2017) vom tschechischen Bankenverband (CBA) nach oben korrigiert. Nachdem im April von 2,6% die Rede war und im Juli die Prognose 3,2% betrug, wird nun von einem Wachstum von 4,3% im Jahr 2017 gesprochen.

Ein Hauptgrund für diese sehr gute Prognose ist der steigende Konsum der privaten Haushalte und der Anstieg der innerwirtschaftlichen Investitionen. Ebenfalls stehen einer sehr niedrigen Arbeitslosenquote von 3,8% über 200.000 offene Stellen gegenüber. Für das nächste Jahr rechnet man weiter mit sehr guten Zahlen. In 2018 soll das Wirtschaftswachstum 3,2% betragen. Die Arbeitslosenquote soll 2018 ebenfalls bei niedrigen 4,0% liegen. Die Inlandsnachfrage (Konsum + Investitionen) soll maßgeblich für das starke Wirtschaftswachstum verantwortlich sein, hierbei wird der Dienstleistungssektor einen besonders hohen Beitrag leisten. In 2018 soll der Konsum der privaten Haushalte um etwa 3,5% steigen, somit wird das kommende Jahr das 4. Jahr in Folge mit einem Anstieg von mehr als 3%. Ebenfalls positiv sollen sich die EU-Finanzmittel und die weiter ansteigende Investitionsnachfrage (+4%) auswirken.

Für das Jahr 2018 rechnet man mit einer Aufwertung der tschechischen Krone, sodass man durchschnittlich 25,3 CZK für 1 € zahlen muss (26,4 CZK in 2017). Mit Berücksichtigung der Inflation in Höhe von 2% soll das Lohnwachstum letztendlich 4% betragen. Der Leitzins soll im nächsten Jahr ebenfalls steigen, er wird voraussichtlich 1,5% betragen.

Durch das Lohnwachstum, die höheren Lohnforderungen und den Arbeitskräftemangel, stehen die tschechischen Unternehmen vor einigen Herausforderungen. Sie versuchen diese Probleme zu lösen, indem sie Roboter für automatisierte Fertigungsprozesse einsetzen wollen. Diese Maßnahme kann unter Umständen zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit führen, wobei es sich in diesem Fall eher um ein längerfristiges Risiko handelt. Die meisten Wirtschaftszahlen aus Tschechien sind äußerst positiv, jedoch gibt es auch Dämpfer. So kann beispielsweise die jetzige Situation auf dem US-Markt und die zunehmende Sättigung des westeuropäischen PKW-Markts zu einer Abnahme der Nachfrage an tschechischen Exporten führen.

Quelle: Tschechischer Bankenverband

Ausführliche Informationen zu unseren Dienstleistungen im Bereich „Markteinstieg in Tschechien“ finden Sie hier.

Autor: Datum der letzten Änderung: 30.10.2017

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