Přejít na obsah
Dienstleistungen für Ihren Erfolg in Tschechien
+420 296 348 207 Václavské náměstí 66, 110 00 Praha 1
Dienstleistungen für Ihren Erfolg in Tschechien
+420 296 348 207 Václavské náměstí 66, 110 00 Praha 1

Seit EU-Beitritt wächst Tschechiens Außenhandel

container-3783873_1920

Seit Mai 2004 ist Tschechien Mitglied der Europäischen Union, in diesen letzten 15 Jahren hat sich die Wirtschaft und der Außenhandel des Landes verändert. Der EU-Beitritt der Tschechischen Republik hat sich auf diese Entwicklung positiv ausgewirkt.

Seit dem Beitritt hat das Land, bis auf die Krisenjahre 2007, 2008 und 2010, immer einen Außenhandelsüberschuss erzielt. Schon ein Jahr nach Beginn der EU-Mitgliedschaft (2005) erzielte Tschechien einen Überschuss von 200 Mio. € (5,2 Mrd. CZK). 13 Jahre Später, im vergangenen Jahr 2018, liegt der Überschuss über 20-mal so hoch bei 4,75 Mrd. € (123,5 Mrd. CZK).

Der wichtigste Handelspartner Tschechiens ist schon seit vielen Jahren der direkte Nachbar Deutschland. Während Tschechien 2018 ein Viertel des gesamten Imports aus Deutschland bezogen hat, wurden gleichzeitig ein Drittel des gesamten Exports nach Deutschland exportiert. Allein im Jahr 2018 betrug der Außenhandelsüberschuss mit Deutschland 8,17 Mrd. € (212 Mrd. CZK). Experten rechnen damit, dass Deutschland langfristig der wichtigste Handelspartner bleiben wird, vor der Slowakei, die auf Platz 2 steht.

Während Tschechien die meisten Waren nach Deutschland exportiert, werden die meisten Importe mittlerweile aus China bezogen. Nichtsdestotrotz findet der Großteil des tschechischen Außenhandels innerhalb der EU statt. Insgesamt werden 84% der Exporte in EU-Mitgliedsstaaten exportiert, gleichzeitig werden 67% der Importe von EU-Ländern bezogen. Die wichtigste Exportware Tschechiens sind Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile, gefolgt von Elektronikgütern und Maschinen.

Doch nicht nur der Außenhandel Tschechiens, sondern auch die Gesamtwirtschaft floriert. Der jährliche „Bloomberg Misery Index“, der die „am wenigsten schlechten“ Wirtschaften der Welt aufstellt, sieht dieses Jahr Tschechien auf Platz 6. Davor konnten sich Länder wie die Schweiz, Japan oder Singapur platzieren. Die Länder, die bei diesem Index am schlechtesten abgeschnitten haben, sind Griechenland, Argentinien und Venezuela. Zur Bemessung des Index werden die Inflation und die Arbeitslosenquote der jeweiligen Staaten betrachtet. Da Tschechiens Inflationsrate relativ gering ist und gleichzeitig Vollbeschäftigung herrscht, kommt diese sehr gute Platzierung zustande.

Quelle: Tschechisches Statistikamt

Ausführliche Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie hier.

Autor: Datum poslední editace: 20.8.2019

Další články

27.5.2021

Tschechen kaufen ihre Lebensmittel häufig online

In Tschechien boomt der Online-Handel schon seit Jahren, immer mehr Tschechen kaufen mittlerweile auch ihre Lebensmittel im Internet ein. Das Kundenverhalten hat sich während der Corona-Pandemie stark verändert, insgesamt sind die Online-Lebensmittelkäufe um 59% gestiegen.

17.4.2021

Keine Lebensmittelquoten in Tschechien

Der tschechische Senat und die Abgeordnetenkammer haben einen Gesetzesentwurf abgelehnt, der vorsah, dass im Land verpflichtende Quoten bei Lebensmittelverkäufen eingeführt werden.

1.4.2021

Tschechiens Industrie trotzt der Corona Krise

Tschechiens Industrie trotzt der Corona Krise und wächst im Januar dieses Jahres, im Vergleich zum Januar 2020, um 0,9%. Der Anstieg der Industrie gelang, obwohl es im Januar 2020 noch keinerlei Corona Maßnahmen gab und die Wirtschaft normal gelaufen ist.

16.3.2021

Tschechischer Durchschnittslohn steigt auch 2020

Die tschechischen Löhne sind auch in 2020 weiter angestiegen. Der Durchschnittsbruttolohn ist dabei um 4,4% auf 35.611 CZK (ca. 1.345 €) gestiegen.

8.3.2021

Tschechien hat weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote der EU

Weiterhin ist Tschechien das Land in der EU mit der niedrigsten Arbeitslosenquote. Im Februar 2021 liegt die Arbeitslosenquote bei 4,3%, das sind zwei Prozentpunkte weniger als die Arbeitslosenquote in Deutschland (6,3%).