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Der Durchschnittslohn in Tschechien ist um 4,2 % gestiegen

20.3.2017

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Im vierten Quartal 2016 hat der Nominallohn in Tschechien die Summe von 29.320 CZK Brutto (ca. 1.084 EUR) erreicht, was einem Zuwachs von 4,2 % entspricht.

Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 1,4 % zu konstanten Preisen und die realen Löhne haben sich um 2,8% erhöht. Nach den Statistikern erhalten 80 % der Beschäftigten Löhne zwischen 11.657 CZK (ca. 431 EUR) und 47.545 CZK (ca. 1.758 EUR). Die heutigen Daten zeigen, dass die Löhne vor allem bei den weniger verdienenden Arbeitern gewachsen sind.

Im vergangenen Jahr hat die tschechische Wirtschaft die höchste durchschnittliche Gehaltserhöhung in den letzten acht Jahren und das höchste reale Wachstum in den letzten neun Jahren verzeichnet.

Die Tatsache ist jedoch, dass die Daten von den Spitzenverdienern stark beeinflusst sind. In Wirklichkeit ist das Einkommen für die meisten Leute schlechter. Bei Männer ist der Median 27.372 CZK (ca. 1.012 EUR), bei Frauen liegt er in etwa 5.000 CZK (ca. 185 EUR) niedriger.

Die höchsten Löhne verdienen die Mitarbeiter in Prag.  Die Hauptstadt war die einzige Region in Tschechien, wo der Bruttolohn die Grenze von 30.000 CZK (ca. 1.109 EUR) überschritten hat. Laut den statistischen Daten sind auch die Löhne im Schulwesen (um 7,4 %) und im Hotel- und Gastgewerbe (um 7,3 %) gestiegen.

Allgemein gesagt sind die Gründe für die Gehaltserhöhung positive wirtschaftliche Entwicklung, niedrige Arbeitslosigkeit und Mangel an Arbeitskräften. Die Experten stimmen zu und ergänzen, dass nicht nur die ungenügende Menge an qualifizierten Arbeitskräften, sondern auch wenige Hilfsmitarbeiter die Firmen zu Lohnerhöhungen zwingen. Zu den wachsenden Löhnen hat auch der erhöhte Mindestlohn beigetragen.
Trotz des Wachstums stehen aber die tschechischen Löhne bei 63 % des europäischen Durchschnitts.

 

Quelle: Tschechisches statistisches Amt  

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