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Tschechische Regierung hat den Nationalplan für die Euroeinführung verabschiedet

Tschechische Regierung hat den Nationalplan für die Euroeinführung verabschiedet. Der Nationalplan setzt noch keinen Termin für die Euroeinführung fest, es wird jedoch erwartet, dass der EURO in 2012 eingeführt wird.

Der Nationalplan sollte ein Grundrahmen für die praktische Vorbereitung der Euroeinführung sein und fasst wichtige Verfahren und praktische Anweisungen für die Wirtschaft und für die Öffentlichkeit zusammen.

Zu den wichtigsten gehört zum Beispiel die Doppelmarkierung der Warenpreise, der duale Währungsumlauf der tschechischen Krone mit dem EURO, die Anpassungen verschiedener Informationssysteme und die Grundregeln für die Informierung der Öffentlichkeit.

Einen verbindlichen Termin für die Euroeinführung will die Regierung erst nach der Verabschiedung der Reform der öffentlichen Finanzen erklären. Laut der Regierung sollte die tschechische Zentralbank bis Ende Juni eine Einführungsanalyse vorlegen. Weiter sei es nötig, die Preisniveauentwicklung in Slowenien und den Währungskurs in der Slowakei zu beobachten. Slowenien hat den EURO am 1.1.2007 eingeführt, die Slowakei ist Mitglied im Währungskursmechanismus ERM II.

Das tschechische Finanzministerium betrachtet als realistisch die Euroeinführung in 2012. Zuerst muss jedoch das öffentliche Defizit reduziert werden. Reduzierung der Staatsverschuldung ist auch das Ziel der durch die Regierung vorbereiteten Reform der öffentlichen Finanzen, die in Juni dem tschechischen Parlament vorgelegt wird.

Die tschechische Regierung hat gleichzeitig beschlossen, den Eintritt in das ERM II Währungskursmechanismus nicht anzustreben. Diese Entscheidung heißt in der Realität die Verschiebung der Euroeinführung von 2010 auf 2012. Der ursprüngliche Einführungstermin 2010 musste aufgrund eines zu hohen Staatsdefizits geändert werden.

Quelle: Pressemitteilung der tschechischen Regierung

Autor: Datum der letzten Änderung: 7.4.2017

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