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In Oktober hat tschechische Industrie ein starkes Minus verzeichnet

Die Finanzkrise ist auch in der tschechischen Wirtschaft angekommen. In Oktober ist die tschechische Industrieproduktion im Jahresvergleich um 17,4% gesunken. Im Vergleich zum September verzeichnete sie ein Minus von 9,2%.

Den größten Verfall gab es im Jahresvergleich bei der Transportmittelherstellung (-30,3%), bei der Metallindustrie (-23,4%) und in der Elektroindustrie (-9,9%). Die Einnahmen der industriellen Betriebe vom direkten Export sind real um 20% gesunken. Dies trug zum allgemeinen negativen Wachstum wesentlich bei, da ihr Anteil am Gesamtumsatz der Industrie 46,5% betrug.

Die durchschnittliche Anzahl der Erwerbstätigen in der Industrie ist im November im Jahresvergleich um 42.000 Personen (d.h. 3,5%) gesunken. Die größte Reduzierung der Arbeitsplätze verzeichnete die Textilindustrie (-16,6%), allgemeine Verarbeitungsindustrie (-8,5%), Holzindustrie (-7,4%) und die Herstellung und Distribution von Energien und Wasser (-7,2%).

Der durchschnittliche Monatslohn ist im November gegenüber Vorjahr um 2,4% auf 24.843 Kronen (etwa 920 EUR bei 27 Kronen / 1 EUR) gestiegen. Der durchschnittliche Stundenlohn wuchs um 14,7% auf 183 Kronen (etwa 6,8 EUR bei 27 Kronen / 1 EUR).

Negativ hat sich in November auch der Auftragseingang in der tschechischen Industrie entwickelt. Gegenüber Vorjahr sank es um 30,2%, bei den ausländischen Aufträgen sogar um 33,8%. Gleichzeitig wuchs das Volumen und die Anzahl der stornierten Aufträge.

Quelle: Tschechisches Statistisches Amt

Autor: Datum der letzten Änderung: 7.4.2017

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