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Die Produktion von Kraftfahrzeugen in Tschechien ist in den ersten 3.Quartalen gegenüber Vorjahr um ca. 13% gestiegen

Die Produktion von Kraftfahrzeugen in Tschechien ist gestiegen (Foto: ŠKODA AUTO a.s.)

Laut der heutigen Mitteilung der Vereinigung der Autoindustrie wurden in Tschechien in den ersten drei Quartalen 2010 807.608 Fahrzeuge hergestellt, was einer Steigerung von 12,88% gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres entspricht.

Der Umsatz im Inland stieg im Jahresvergleich um 9,5% und die Exporte um 15,77%.

Den größten Anteil auf diesem Ergebnis hatte mit 803.846 Fahrzeugen die Produktion von PKWs (inkl. der Fahrzeuge der Kategorie N1). Dies entspricht einer zwischenjährlichen Steigerung von 12,99% (um 92.401 Stück). Diese Steigerung ist auf die Erhöhung der Produktion in der HMMC (Hyundai Motor Manufacturing Czech) in Nosovice (+65.839 Stück, + 84,41%) und in der ŠKODA Auto (+27.462 Stück, +7,71%) in Mlada Boleslav zurückzuführen. Die TPCA (Toyota Peugeot Citroën Automobile) in Kolin hat gegenüber 2009 um 900 Fahrzeuge (0,35%) weniger hergestellt.

Von Januar bis September 2010 wurden in Tschechien 934 LKWs hergestellt, um 18,08% mehr, als im selben Zeitraum des Vorjahres. Zuwächse verzeichnete sowohl die AVIA Ashok Leyland Motors (+ 59,78 %), als auch die TATRA Koprivnice (+ 5,88 %).

Negativ hat sich dagegen der Bereich der Omnibusse entwickelt. In den ersten neun Monaten 2010 wurden in Tschechien 1.819 Omnibusse hergestellt (um 375 Stück und 17,09% weniger als im Vorjahr). Rückgang der Produktion haben alle inländische Hersteller von Omnibussen verzeichnet (IVECO Czech Republic, SOR Libchavy, TEDOM und KH motor CENTRUM Opava).

Im oben erwähnten Zeitraum wurden in Tschechien weiterhin 477 Motorräder der Marke JAWA hergestellt, was einem zwischenjährlichen Anstieg von 4,61% entspricht.

Im Segment der Anhängerfahrzeuge sind auch in 2010 die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu spüren. Die Hersteller PANAV und SCHWARZMÜLLER haben bis Ende September insgesamt 532 Fahrzeuge produziert, was einem Gesamtrückgang von 6,99% entspricht.

Autor: Datum der letzten Änderung: 18.5.2017

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