Auf Inhalt übergehen
Dienstleistungen für Ihren Erfolg in Tschechien
+420 296 348 207 Václavské náměstí 66, 110 00 Praha 1
Dienstleistungen für Ihren Erfolg in Tschechien
+420 296 348 207 Václavské náměstí 66, 110 00 Praha 1

Tschechiche Industrie verzeichnet starkes Wachstum

power-station-374097_1920

Im Juli ist die tschechische Industrie im Jahresvergleich um 10,3% gewachsen, das ist das beste Ergebnis seit 9 Monaten. Schon im Juni konnte die Industrie um ca. 3,6% zulegen, allgemein geht es der tschechischen Wirtschaft weiterhin gut. Nichtsdestotrotz gibt es auch zwei maßgebliche Probleme, die langfristig das Wachstum der tschechischen Wirtschaft dämpfen könnten.

Das Wachstum der tschechischen Industrie ist im Juli besonders hoch ausgefallen, das liegt unter anderem daran, dass der Juli dieses Jahr mehr Arbeitstage hatte als der Juli 2017. Ebenfalls begannen die Ferien in diesem Jahr später als im Jahr zuvor. Dazu kommt, dass es in dem Zeitraum im vorigen Jahr einen Ausfall bei der Stromproduktion gab. Zwei Blöcke des Atomkraftwerks Dukovany wurden aufgrund von Wartungsarbeiten zeitweise abgestellt. Bereinigt man nun das Wachstum von diesen drei Einflüssen, bleibt immer noch ein Zuwachs von ca. 6,7%.

Die Stimmung in der tschechischen Industrie ist momentan gut, auch weil alle Branchen zu dem Wachstum beigetragen haben. Alle Indikatoren weisen darauf hin, dass die tschechische Industrie in den nächsten Monaten weiter wachsen wird. Doch die Industrie sowie die gesamte Wirtschaft sind von zwei Problemen betroffen, die das Wachstum mindern könnten.

Das Hauptproblem ist immer noch der Mangel an Arbeitskräften, da dadurch nicht alle Aufträge umgesetzt werden können und somit der Umsatz der Unternehmen begrenzt wird. Das zweite Problem sind die steigenden Produktionskosten, diese setzen sich aus den teurer werdenden Vorprodukten und den steigenden Löhnen zusammen. Die Unternehmen müssen jedoch ihre Löhne erhöhen, um geeignete Arbeitskräfte in ihren Betrieb zu locken bzw. diese von anderen Firmen abzuwerben.

Quelle: Tschechisches Statistisches Amt

Ausführliche Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie hier.

Autor: Datum der letzten Änderung: 25.9.2018

Weitere Artikel

10.12.2018

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2019!

Wir wünschen allen Besuchern unseres Portals frohe Weihnachten und viel Erfolg im Jahre 2019.

3.12.2018

VW will zukünftig den Passat in Tschechien produzieren

Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen, zu dem namhafte Automobilmarken wie beispielsweise Audi, Porsche oder auch Škoda gehören, will einen weiteren Teil der Produktion ins Ausland verlagern. In dem tschechischen Škoda Werk in Kvasiny, das bereits für die Produktion der Modelle Škoda Karoq und Seat Ateca verantwortlich ist, soll zukünftig die Produktion des VW Passat erfolgen.

8.11.2018

Mehrwertsteuereinnahmen steigen deutlich

In den ersten 9 Monaten des Jahres hat der tschechische Staat deutlich mehr Geld durch die Einkommens- und die Mehrwertsteuer eingenommen. Insgesamt sind die Einnahmen durch die Einkommenssteuer um 2,3% auf 133,4 Mrd. CZK (5,15 Mrd. €) gestiegen.

15.10.2018

Einführung elektronischer Vignetten geplant

Um in Tschechien mit seinem Fahrzeug die Autobahnen nutzen zu können, muss man sich eine Vignette kaufen. Die Jahresgebühr für die Nutzung der tschechischen Autobahnen liegt dabei bei 1.500 CZK bzw. 60€. Für eine kurze Reise in die Tschechische Republik bietet sich das 10-Tage Ticket an, das 310 CZK (ca. 12€) kostet.

1.10.2018

Gewerkschaften fordern einen erneuten Anstieg der Löhne

Der tschechische Gewerkschaftsdachverband ČMKOS und seine Mitglieder haben sich in Prag getroffen um ihre Forderungen für die bald stattfindende Tarifrunde zu formulieren. Zentrale Themen waren dabei nicht nur die Erhöhung der Löhne, sondern auch die Reduzierung der Arbeitszeiten.

10.9.2018

Die Wohnungspreise in Prag steigen weiter an

Die Wohnungspreise in Prag steigen weiter an, besonders für junge Leute stellt das ein großes Problem dar. Egal ob Miet- oder Eigentumswohnungen, der Wohnraum innerhalb der tschechischen Hauptstadt ist für die meisten Menschen deutlich zu teuer. Während die jüngere Generation im Schnitt 50% ihres Einkommens für Wohnen ausgibt, liegt der Anteil bei den Älteren bei bis zu 40%.