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Mehr Gehalt für die Mitarbeiter von Škoda

Quelle: ŠKODA AUTO a.s.

Einer der größten Arbeitgeber Tschechiens hatte in den letzten Wochen sehr stark mit drohenden Streiks zu kämpfen. Die Mitarbeiter des Automobilherstellers Škoda hatten deutlich mehr Lohn gefordert und das Unternehmen unter Druck gesetzt.

Etwa 32.000 Tschechen sind bei der VW Tochter beschäftigt, die meisten von ihnen arbeiten im Stammwerk in Mladá Boleslav, was sich unweit von Prag befindet. Des Weiteren handelt es sich um die Werke in Kvasiny und Vrchlabí. Die Gewerkschaften haben eine Tarifanstieg von 14% gefordert, während das Unternehmen ihnen 8% geboten hat. Insbesondere durch den angedrohten Streik im Monat Mai haben die Mitarbeiter mit Hilfe der Gewerkschaft Kovo ein Plus von 12% erzielen können. Diese Lohnsteigerung gilt nun rückwirkend ab dem 1. April für insgesamt ein Jahr, also bis zum 31.03.2019. Der durchschnittliche Gesamtlohnanstieg liegt damit bei 18,9%, unter Berücksichtigung der Zuschläge kommen die Mitarbeiter sogar auf ein Plus von über 20%.  Der Wechsel in die neue und höhere Tarifklasse findet dabei automatisch statt. Zusätzlich steigen auch die Boni, die an alle Mitarbeiter gezahlt werden, die schon mindestens 3 Monate im Unternehmen tätig sind. Der variable Bonus steigt von etwa 57.000 CZK (ca. 2250€) auf 60.000 CZK (ca. 2370€) . Dieser Bonus wird im April / Mai dieses Jahres fällig, gleichzeitig gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 7.000 CZK (ca. 275€). Im November 2018 findet ebenfalls eine Einmalzahlung von 2.000 CZK (ca. 80€) statt. Durch die geglückten Verhandlungen konnte somit der angedrohte Streik verhindert werden.

Die Automobilindustrie spielt eine große Rolle für die Wirtschaft Tschechiens, die Verhinderung des Streiks war demnach von hoher Priorität. Allgemein sind die tschechischen Arbeitgeber momentan unter Druck, da die Löhne in allen Bereichen steigen. Dies lässt sich auf die geringe Arbeitslosigkeit und das hohe Wirtschaftswachstum zurückführen.

Quelle: Gewerkschaft KOVO

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Autor: Datum der letzten Änderung: 17.4.2018

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