Auf Inhalt übergehen
Dienstleistungen für Ihren Erfolg in Tschechien
+420 296 348 207 Václavské náměstí 66, 110 00 Praha 1
Dienstleistungen für Ihren Erfolg in Tschechien
+420 296 348 207 Václavské náměstí 66, 110 00 Praha 1

Kleinunternehmer bleiben von der Registrierkassenpflicht wohl verschont

payment-2846140_1920

Die sogenannte „Registrierkassenpflicht“ bzw. die „Elektronische Erfassung von Umsätzen“ gilt in Tschechien seit Ende 2016 und bescherte dem tschechischen Staat im letzten Jahr einen deutlichen Anstieg an Steuereinnahmen. Nun sind Ausnahmen geplant, bei denen die betroffenen Gewerbetreibenden nicht elektronisch abrechnen müssen.

Bei dieser neuen Regelung geht es um Kleinunternehmer, die von der Umsatzsteuerpflicht befreit sind. Außerdem dürfen sie maximal einen Mitarbeiter beschäftigen und in den letzten 12 Monaten nicht mehr als 200.000 Kronen (ca. 8.000€) an Umsatz generiert haben, um unter die neue Regelung zu fallen. Diesen Selbstständigen soll es selbst überlassen werden, ob sie ihre Umsätze elektronisch oder „klassisch“ mit Hilfe eines Formulars abrechnen, das vom tschechischen Finanzministerium an sie verteilt wird.

Da die neue Regelung unter anderem eine Reaktion auf ein Verfassungsgerichtsurteil und die allgemeine Kritik an der „Elektronischen Erfassung von Umsätzen“ ist, verschieben sich die dritte und vierte Phase der Einführung der Registrierkassenpflicht um ca. ein Jahr. Ursprünglich waren beide Phasen für die erste Jahreshälfte von 2018 geplant.

Quelle: Tschechisches Finanzministerium

Ausführliche Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie hier.

Autor: Datum der letzten Änderung: 13.3.2018

Weitere Artikel

30.5.2018

Private Bahnunternehmen drängen auf den tschechischen Markt

Das Bahnfahren wird in Tschechien immer beliebter, die Passagierzahlen sind in der letzten Zeit um mehr als 30 % gestiegen. So ist es nicht verwunderlich, dass private Anbieter auf den Markt drängen und ihre Fahrten für die nationale und internationale Kundschaft anbieten wollen.

17.5.2018

2017 war sehr erfolgreich für die tschechische Spielzeugindustrie

Die Spielzeugindustrie Tschechiens konnte 2017 ein sehr gutes Jahr verzeichnen, insgesamt wurde ein Umsatz von mehr als 9,2 Mrd. CZK (ca. 360 Mio. €) generiert. Hierbei wurde ein Drittel des Umsatzes von tschechischen Herstellern erwirtschaftet, während zwei Drittel an die ausländischen Firmen Lego, Playmobil, Ravensburger und Simba gingen.

9.5.2018

Gewerkschaften fordern mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten

Mehr Mindestlohn und gleichzeitig weniger Arbeitsstunden, das wird von den tschechischen Gewerkschaften gefordert. Der Dachverband ČMKOS , dem etwa 30 Gewerkschaften angehören, spricht davon, dass die Arbeitnehmer im Schnitt zu wenig Lohn erhalten würden und das trotz der starken Wirtschaftslage.

30.4.2018

Viele offene Stellen in der Gastronomie und im Einzelhandel

Tschechiens Wirtschaft boomt, gleichzeitig sinkt die Arbeitslosenquote stetig. Doch es herrscht ein Mangel an geeigneten Arbeitskräften. Während es ca. 260.000 Arbeitslose gibt, sind allein im Niedriglohnsektor etwa 250.000 Stellen noch unbesetzt.

20.4.2018

Arbeitslosenquote Tschechiens sinkt stetig

Das starke Wirtschaftswachstum Tschechiens wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Der Anstieg der offenen Arbeitsstellen führt unmittelbar dazu, dass die Arbeitslosenquote sinkt. Im Moment ist die Quote so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr.

10.4.2018

Mehr Gehalt für die Mitarbeiter von Škoda

Einer der größten Arbeitgeber Tschechiens hatte in den letzten Wochen sehr stark mit drohenden Streiks zu kämpfen. Die Mitarbeiter des Automobilherstellers Škoda hatten deutlich mehr Lohn gefordert und das Unternehmen unter Druck gesetzt.